EM Zoetermeer

10.7.2009 EM Zoetermeer

Am Mittwochmorgen ging das grosse Erlebnis los. In Basel flogen wir mit dem Flugzeug nach Amsterdam und von dort aus nach Zoetermeer in unser Hotel. Wir konnten dann bereits am Mittwochnachmittag die Strecke besichtigen. Die Strecke konnte man gut mit einer Querstrecke vergleichen, da es immer wieder kleine und steile Aufstiege hatte. Es war eine sehr intensive Runde, bei der man sich nie richtig ausruhen konnte.
Bereits am Donnerstag fand das erste Renne statt, doch zuvor konnten wir nochmals die Runde genauer unter die Lupe nehmen und Details merken. Nun am Abend war es dann so weit für das Teamrennen. Die Schweiz hatte den 2. Platz erreicht. Am Freitagmorgen regnete es in Strömen vor unserem Rennen und es wurde eine richtige Schlammschacht. Um 13.00 Uhr war der Start. Noch eine kleine Massage und ab auf die Rolle. Ich freute mich auf das Rennen. Ich musste leider in der hintersten Reihe starten umso schwieriger war es nach vorne zu kommen. Fast alle Aufstiege mussten wir nun zu Fuss machen da es zu rutschig war. Leider passierte es dann schon, ein Sturz und mein Vorderbremshebel war kaputt. Dies war aber nicht so schlimm, denn mit der Vorderbremse konnte man nicht bremsen. Man kam nach den Aufstiegen nicht mehr in die Klickpedale lauter Schlamm und die Gangschaltung funktionierte auch nicht mehr richtig, so musste man diese immer wieder mit Wasserflaschen spühlen. Doch dann passierte es, ein harter Knall an den Boden, schnell wieder aufstehen und weiterfahren. Was sehe ich denn da.. ich kann ich mehr bremsen. Nein, dachte ich, nicht schon wieder. Meine Hinterbremse war diesmal ganz weg und so konnte ich nicht mehr richtig fahren. Eine grosse Enttäuschung für mich. Fast in allen meinen Rennen dieses Jahr habe ich immer Pech. Ich hoffe nur, dass das endlich ein Ende nimmt. Ich verbrachte dann ein tolles Wochenende, konnte viele Erfahrungen dazu sammeln trotz Pech. Wir konnten dann noch alle Schweizerfahrer richtig anfeuern und die Schweiz räumte ab. Vor allem bei den U23 Herren war das Podest komplett mit Schweizerfahrern, was für ein Gefühl. Am Sonntagabend war dann alles schon vorbei und hundemüde kam ich nach Hause mit vielen, lässigen Erlebnissen.